Wers glaubt…ist selber schuld !

Heute nochmal eine Kurzgeschichte aus dem Hause der Gebrüder Collie 🙂 

Der Frühling lockt mit seinen milden Temperaturen viele Menschen aus dem Haus in die schöne Natur .

Sie verlassen ihr geliebtes Sofa , und schwingen sich aufs Rad oder gehen sogar zu Fuss . 

Bei manchen ist es schon am Gang zu erkennen das sie sich nicht oft zu Fuss in der freien Natur bewegen .

Da begegnet uns z.b. an diesem wunderschönen Wochenende eine Familie . Vater Mutter und zwei Jugendliche Kinder .

Sie balancieren über das steinige Rheinufer als wenn dies ein Hochseil wäre .

Für Füsse die sonst nur den glatten Boden des Hauses oder allenfalls betonierte Wege gewohnt sind ist das schon eine sportliche Höchstleistung .

Selbst meinen blinden Simulanten fällt dieser unsichere Gang der ganzen Familie sofort auf und sie erkennen sie zunächst als eine Familie von Königspinguinen die sich an den Rhein verirrt hat .

Ganz traurig ist es , das die beiden Jugendlichen von der mittlerweile vermehrt vorkommenden Gamer und Handy Krankheit befallen sind . Ihr Blick ist fast die ganze Zeit auf einen Glasbaustein in ihrer Hand gerichtet , den sie die ganze Zeit mit den beiden Daumen liebevoll streicheln.

Den beiden gehts so wie vielen . Sie haben ihre Liebe zu Glasbausteinen entdeckt , die sie ihre ganze Umwelt vergessen lässt.

Keine Frage , diese Glasbausteine sind schon eine tolle Sache und sie können auch viel mehr als die meisten Hirne von euch Zweibeiner , aber es gibt Momente , da sollte man auch diesen armen Glasbausteinen mal etwas Ruhe gönnen und sie vielleicht einfach mal in der Tasche schlafen lassen! 

Mein Simulant hat mit diesem Glasbaustein nicht soviel am Hut und lässt sich die Sonne auf sein kahles blasses Haupt brennen .

Ich liege hinter ihm und bewache den Strandabschnitt .

„Aaaah ! Ohhh ! “ stöhnt er plötzlich 

Er verspürt ein ziehen im unterem Rückenbereich .

„Ist es wieder soweit ? “ fragt frech Frau Simulantin 

“ Langsam bist du wohl in einem Alter wo du nicht mehr einfach so auf dem Boden rumliegen und sitzen kannst .Du musst dir wohl einen Klappstuhl mitnehmIen .“ macht sie sich lustig .

„Mach doch einfach mal was Rückengymnastik !“

Was dann geschieht …ihr glaubt es nicht …

Herr Simulant hebt sein Bein …

Er schreit noch „Es kooooommt …!“

Und dann ist es auch schon geschehen .

Es ist da ! Das erste von einem Opa ausgetragene  und geborene Menschenwesen ! 

Naja ..es ist nicht wirklich bildhübsch…aber welches Neugeborene sieht schon hübsch aus .

Die Hebamme nach der ich sofort telefoniere komnt schnell mit ihrem Krankenwagen angerannt …

nabelt das Kind ab und nimmt es mit .

Sie meint das müsste zur Adoption freigegeben werden und überreichte es an eine junge werdende Mutter die bald in den Black Forest auswandert . 

Im Black Forest kann nun dieses einzigartige Wesen in Ruhe aufwachsen ohne ständig von Paparazzis umgeben zu sein , denn dort sagen sich noch die Füchse mit den Hasen persönlich Gute Nacht .

( Family Fox from Black Forest )
Bis bald

Eure Donna 

Massen Tourismus 

Das ist ja sowas von überfüllt hier ..schrecklich .

Alles voller Sandkörner 😂

Auch hier ..total überfüllt

Alles voller Stühle und Tische 

und wieder Sandkörner…und EIN Hund 😊

Aaaalles Hundestrand ! 

I❤it !

Freie Parkplätze gibts hier auch 


Auf der Mauer auf der Lauer…Hilfe eine Wanze ! 🙂

Einfach traumhaft leer !

In der Saison sieht das hier bestimmt ganz anders aus 

Bis bald

eure Donna 

Leuchtturm

Ich geh‘ mit dir wohin du willst,
auch bis ans Ende dieser Welt

Am Meer, am Strand, wo Sonne scheint,
will ich mit dir alleine sein

Komm geh‘ mit mir den Leuchtturm rauf
Wir können die Welt von oben sehn

Ein U-Boot holt uns dann hier raus
Und du bist der Kapitän


Geh’n wir an Bord und fahren mit,
ich tauch den Fischen hinterher

Mach alle Türen zu und los,
vertreib’n wir uns die Zeit im Meer

Hey halt dich fest, das U-Boot taucht,
gleich wird die Sonne untergehn

Ich glaub wir sind schon ziemlich weit,
ich kann den Leuchtturm nicht mehr sehn

(Text gestohlen von Nena’s Lied ‚Leuchtturm ‚ )

Liebe Grüsse Donna 

Der Lieblingssteg

Hallo ihr lieben Leser und Bildergucker 🙂

Ich komm irgendwie nicht zu Potte mit meinen Urlaubsberichten. Wenn ich weiter so lahm bin , dann berichte ich noch Weihnachten davon , oder sogar bis zum nächsten Urlaub . Sorry!

Heute zeige ich euch meinen Lieblingssteg . Der war direkt dort wo wir wohnten .

Jeden Morgen wenn der Herr Simulant noch schlief machte ich mit IHR eine Runde mit abschliessendem Besuch des Lieblingssteges .

Manchmal hat sie auch einfach nur blöd da rumgesessen und genossen.

Aber das beste war die Strickstory , die erzähl ich jetzt mal.

Da sitzt sie frühmorgens auf ihrem Lieblingssteg und versucht gerade das erste mal mit einem Nadelspiel ( 5 Nadeln ) zu stricken, als plötzlich ein Anruf die Idylle unterbricht.

Sie telefoniert mit ihm , der gerade wach geworden ist.

Fertig telefoniert , das Strickzeug wird wieder aufgenommen und die fünfte Nadel ist weg!

Sie denkt : “ Scheisse …die Nadel ist bestimmt ins Wasser gefallen.Zum Glück ist die aus Holz und schwimmt. Sie Blindfisch…liegt bäuchlings auf dem Steg , sucht mit Augen und Händen nach der dunklen Stricknadel im dunkelblauem Wasser …sie plätschert herum …..bestimmt dachte so manch einer der sie evtl beobachtet hat ( der Steg ist nämlich von fast allen Häusern einsehbar, weil die auf dem Berg liegen) das sie gerade ihre ersten an Land Schwimmversuche macht ! 🙂

Sie findet nichts und gibt auf! Die Fummelei mit den 5 Nadeln war eh nix für sie , meinte sie noch lapidar!

Erst als sie das ausgesprochen hat , bemerkt sie , das die fünfte Nadel bei mir im Fell hing!

Sie musste selber vor sich hinlachen!

Nun ein paar Bildchen von und rund um vom Steg

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Halloooooo, bist du schon wieder auf dem Steg?

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Ich komme zu dir!

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Sollen wir einfach ne Runde hier dösen?

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Ich finde der Steg hat auch bei trübem Wetter was

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Füsschen übers Wasser , Köpfchen in die Höh!

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Das waren die besagten Stricknadeln , die bösen!

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Direkt neben dem Steg war mein Tobestrand

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Eine Bank gabs dort auch

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Und hier bin ich zum Füsse waschen im Wasser

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Mal gucken was hier so rumschwimmt

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In diesem Haus direkt am Wasser würde ich gerne wohnen.

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Dieses Bild ist eins meiner Lieblingsbilder

Bis bald

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende

Eure Donna

 

Erdbeben auf Texel

Ich lieg total alleingelassen auf meinem Hundebett , auf einmal vibriert das ganze Haus .

Die Simulanten hatten sich zuvor mit den Worten ‚Donna du wartest hier ! Wir gehen schnell etwas einkaufen!‘ verabschiedet .

Die denken wohl auch ich wär blöd , ich hab mir sofort gedacht das die mich veräppeln , denn die hatten gar keine Einkaufstaschen mitgenommen.

Wieso nehmen die mich nicht mit ? Die Tierquäler !

Wie schon gesagt ..das ganze Haus vibrierte , gleichzeitig hörte ich ein grollendes Geräusch …Mensch was hatte ich Schiss.
Das war ja total unheimlich !

Ich war froh , als nach ca einer halben Stunde der Herr Simulant wieder kam .
Jetzt war ich wenigstens nicht mehr alleine .
Aber wo hatte er die Simulantin gelassen ?
Ich war ganz aus dem Häuschen weil sie fehlte .

Das Menschenkind ist auch nicht da ? Das Kind ist seit zwei Tagen auch hier , sie ist uns nachgereist .. hält es ohne Mama nur schwer aus !
Sie ist ja auch noch klein….erst 21 Jahre alt !
Spass ! Sie hat Urlaub und wollte auch noch ein paar Tage das Meer sehen  , so kam sie uns nach .

Nachdem ich den Herrn Simulant begrüsst hatte machte ich mich auf die Suche nach IHR .

Nirgends zu finden .

Dann klärte der Herr Simulant mich auf .

Das vibrieren und das grollende Geräusch war gar kein Erdbeben !

Es waren 6 Kaltblutpferde die am Strand entlang gallopierten .

Dreimal dürft ihr raten wer dabei war !

Richtig ! Die Frau Simulantin und das Menschenkind !

Ich bin schnell zum Strand und hab Bilder gemacht .

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Deine Spuren im Sand…
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1000 Kilo Pferd …sieht man auch nicht alle Tage .
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Sehr imposant finde ich !
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DAS war ein Erlebnis der besonderen Art , meinte die Frau Simulantin.
Nach dem Ritt hatte Frau Simulantin zwar etwas O Beine und leicht verdrehte Knie .
Aber das , wie auch der heutige Muskelkater und Schmerzen am Hintern , nimmt man wohl für solch ein Erlebnis gerne in Kauf . 🙂

Was Frau Simulantin besonders beeindruckt hat , war , wie lieb die Pferde waren .

Eine Mitreiterin ist während eines Galopp gestürzt , die anderen merkten es zunächst nicht , weil es die hinterste Reiterin war .

Die Reiterin lag mitten in der Brandung und bewegte sich nicht .
Das Pferd blieb wie angewurzelt neben der Reiterin stehen , wieherte , obwohl die anderen noch galoppierten.

Es sah zum Glück dramatischer aus als es war…
der Reiterin ist zum Glück nicht schlimmes passiert .
Sie konnte auch wieder aufsteigen und weiter mit reiten.

Frau Simulantin meint , das würde sie jederzeit wieder machen.
Das war etwas besonderes , was man nicht alle Tage erlebt.

Bis bald
Eure Donna