Seltsame Dinge gehen hier vor

Die Frau Simulantin  hat so eine Musik App ..da kann sie hören was sie möchte …soviel wie sie möchte und sie kann sich die Musik auch downloaden um sie auch ohne Internetverbinding zu hören .

Diese App hat sie schon seit ca 2 oder 3 Jahren und wollte auch nicht mehr darauf verzichten .

Mit dieser App gibt es auch Hörbücher .Das findet sie auch ganz cool.Denn so neben der Hausarbeit oder manchmal auch zum einschlafen findet sie es schön Hörbücher zu hören .

Vor ein paar Tagen beendete sie ein Hörbuch .Ich bin froh das es vorbei ist , denn sie war so gefesselt von der Geschichte das sie ständig weiterhören musste .Zum Schluss hat sie geheult wie ein Schlosshund . Das hab ich auch noch nicht erlebt das sie wegen einem Hörbuch an zu heulen fängt .

Wer ne Runde heulen möchte kann das ja mal lesen , hören oder auch ins Kino gehen , da läuft das gerade als Film

Ein ganzes halbes Jahr (klick )
Ansonsten hab ich gerade das Gefühl das die mich raus schmeissen wollen .

Wie ich darauf komme ?

Zuerst hat sie mich zum Tierarzt geschleppt .Ich sollte mir ne Spritze abholen .

Ich wollte nicht , bin doch kein Junkie .Sie meinte aber : „Was muss das muss ! Einreisebestimmungen !“

Ich :“Hä ? Wohin denn ? Ich will nicht weg ! “

Dann bringt der Postmann hier andauernd Pakete .

Mir wird das langsam sehr komisch.Guckt Euch das mal an .

Zelt,Campingkocher , Rucksack, Schlafsack,Isomatte 

Das das alles für mich ist wurde mir klar als eines Tages mein eigener Personalausweis ankam .

Auf der Rückseite stehen noch weitere Daten drauf.Das ganze ist im Miniaturformat für ans Halsband .

ICh hab keine Ahnung was das soll ?

Ich bin mir aber ziemlich sicher das meine Simulanten bestimmt nicht zelten.

SIE hat das letzte mal vor ca 20 Jahren gezeltet und das auch nur wegen ihrer Kinder , weil die mal etwas Abenteuer erleben wollten.

IHR ist das ja immer zu kalt.Die Frostbeule hatte damals einen Schlafsack von der Bundeswehr der für Minus Temperaturen ausgelegt war und ihr war immer noch kalt und das obwohl es Sommer war und sonst niemand gefroren hat.

Freunde von Campingplätzen sind die beiden ganz und gar nicht ! 

Ja und ER …bei ihm kann ich mir zelten noch weniger vorstellen.Erstens hat er immer schnell ‚Rücken‘ zweitens …hat der immer Schiss vor wilden Tieren. 

Da gibts Storys …die sind zum totlachen.

In den USA haben die mal von ganz weit weg Coyoten heulen gehört …während SIE hin und weg war vor Begeisterung ….hat er sich vor Schiss fast in die Hose gekackt .

Genauso , letztes Jahr …mit dem Elch der nur wenige Meter entfernt war .Sie hat vor Freude fast geheult , denn der Elch war so nah das sie ihn richtig erkennen konnte und er ..ER wär am liebsten abgehauen.

Ganz lustig war es im März ..da waren wir in der Eifel …wir hatten ein Häuschen mitten im Wald gemietet und da gab es jede Menge Füchse.

Als die beiden abends mal auf der Terasse standen schriehen Füchse .

ER wusste erst nicht was für Laute das sind .

SIE sagte dann “ Das sind Füchse !“ 

Er konnte nicht schnell genug wieder rein gehen .

Als er die dann auch noch nachts hörte …schloss er das Fenster …nicht wegen den Geräuschen …sondern aus Angst vor den Füchsen.

Frau Simulantin fand das total lustig und lachte sich schief .

Das sind die Gründe warum ich glaube das die beiden im Leben nicht zelten gehen und das das ganze Zeugs für mich ist.

Wohin schicken die mich ?

Wer komnt mit ? 

Ich hab Angst das sie mich aussetzen ! 

Oder schicken die mich in ein Hundezeltlager ?

Fragen über Fragen ! 

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende 

Bis bald

Eure Donna

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Die Abenteuer in der Wildnis

Frau Simulantin liebt es in der wilden Natur herumzulaufen , ich natürlich auch , der Herr Simulant hat sich im Laufe der Jahre angepasst , er findet es mittlerweile sogar selber schön , abseits der grossen Wege unterwegs zu sein , hin und wieder gegen einen Baum zu rennen oder sich den Fuss in einem Erdloch umknicken , Spinnengewebe ins Gesicht zu bekommen , durch Matsche zu laufen  und vor lauter Bäumen den Wald nicht zu sehen .
Frau Simulantin sagt : Überall gibt es wilde Natur , selbst hier im dichtbesiedelten NRW.
Ja und sie hat Recht !
Immer wieder entdeckt sie neue Ausflugsziele .
Das schaffen nanche ’normal‘ sehende nicht .
Man muss natürlich das Risiko eingehen und sich trauen , mal wo anders unterwegs zu sein als immer dieselben kacklangweiligen Hunderunden , wie es manche immer wieder gern wiederholen.
Frau Simulantin findet das ööööööde !
Ich erzähl euch jetzt aber nicht , wie oft sie schon orientierungslos im Wald sass und auf Menscjen gewartet hat , die ihr dagen mussten wo lang es geht .
Das passiert nämlich wenn im Wald der Internetempfang schlecht oder weg ist und sie keine Karten mehr sehen kann .
Darum hat sie sich ja auch in Unkosten gestürzt und ihre Wanderapp weltweit freischalten lassen und sie läd immer die Karten von den Orten wo wir unterwegs sind herunter , dann ist sie nicht auf ‚ Netz‘ angewiesen.
Als Sehbehinderter muss man noch zusätzlich das Risiko eingehen , sich öfters mal zu verlaufen und zu verirren .
Aber , dann gilt wieder unser Lieblingssatz : Ohne Orientierung sieht man mehr von der Welt .
Also  , lasst uns die Welt entdecken .

Wir befinden uns in den USA auf dem Appalachian Trail .
Oh sorry , hab gerade etwas verwechselt ,;wir sind in Mörs am Waldsee .

Die Simulanten kämpfen sich durch den tiefen Dschungel , rutschen fast auf Bärenkacke aus und begegnen kurz darauf einem Wolf(shund) der auf dem Video am Ende ganz kurz im Bild ist .

Es ist Sonntag , schönstes Wetter und sehr idyllisch
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Das Menschenkind freut sich das sie nach tagelanger ( stundenlanger) Wanderung ihre qualmenden Socken im Wasser löschen kann .
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An einem anderen Strandabschnitt wird das wiederholt und auch ich kühle mir die Füsse.
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Dann treffe ich eine Hyäne ( Australien Shepherd )
Einem Rudel Jungwölfe sehe ich beim Schwimmunterricht zu .
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Mir wirds langweilig
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Weiter kämpfen wir uns durch den tropischen Regenwald
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Kurze Zeit später treffen wir eine Braunbären mit ihren Jungen
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Nö Angst hatte ich keine vor dieser Bärenfamilie .
Die waren alle sehr schmusig

Es war ein toller Ausflug und eine schöne Runde . Gerade für Hundebesitzer sehr zu empfehlen dieser Forest Lake , ähhh Waldsee in Mörs .

Aber im heimischem Dschungel ist es genauso grün .
Hier kämpfen wir uns gerade durch den Knechtstedener Regenwald .
Es sibd subtropische Temperaturen . Gut das gerade Regenteit ist und überall Pfützen stehen .

Einige Kilometer weiter müssen wir den gefährlichen , von Schlangen besiedelten Norfbach überqueren .

Zum Glück haben die Krokodile um diese Zeit noch geschlafen.
Nicht auszudenken wenn mir eins das Bein abgebissen hätte .
Gibt es eigentlich Holzbeine für Hunde ?
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Als wir nach dem Wochenlangem Ritt wieder am Stall waren , sprangen wir erstmal unter die Dusche .
Davon gibts kein Video
aber paniertes , frisch geduschtes Pony , das könnt ihr haben
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Bis bald

Eure Donna

Auf der Insel ( Teil 2 )

Diese Geschichte ist frei erfunden. Ähnlichkeiten mit Personen bzw. Hunden aus dem wahrem Leben sind reiner Zufall .
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An der Insel angekommen , steige ich ersteinmal vom Boot .
Es ist eine steile Felswand zu erklimmen . Es ist gar nicht so leicht seine Pfoten so zu sortieren das man nicht abrutscht .
Ich klettere ganz nach oben um mir einen Überblick zu verschaffen.

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Weit und breit sehe ich keinen Menschen.

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Ich schaue in alle Richtungen , niemand zu sehen.

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Ich hab ja schon ein bisschen Angst .
Ich bin ganz alleine und ich weiss noch nichtmal wo ich bin .
Hätte ich mich doch bloss nicht auf dieses Abenteuer eingelassen.
Eigentlich möchte ich am liebsten wieder nach Hause .

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Ich mach mich einfach mal auf den Weg , früher oder später muss ich doch jemanden treffen der mir sagt wie ich nach Hause komme .
Ich gehe einige Stufen hinunter

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die direkt in einen grossen Wald führen

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Ich hab keine Ahnung in welche Richtung ich laufen soll ….ich laufe und laufe und laufe ….

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Plötzlich höre ich ein lautes ‚Kikeriki ‚ .
Ah , hier lebt doch jemand . Ich folge dem Geräusch das langsam immer näher kommt .

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Dann seh ich auch schon den Hahn.
„Lieber Hahn , kannst du mir vielleicht sagen wie ich wieder nach Hause zu meinen Simulanten komme . Ich habe Angst , hier so alleine , ausserdem machen sich meine Simulanten bestimmt schon sorgen und ich muss schnellst möglich nach Hause . “
Der Hahn meint zu mir : „Ich weiss gar nichts . Mein Name ist Hahn und ich komm von einem Kahn !Frag den schlauen Esel dort hinten , der weiss immer alles ! “

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Der Esel ist sehr weise und schlau . Er sagt mir , das ich zum König dieses Waldes gehen muss , der sich Waldschrat nennt .
Wo er sich momentan genau aufhält kann er nicht sagen , aber ich würde ihn auf jeden Fall irgendwo in diesem Wald finden.

Also renne ich weiter , auf der Suche nach dem Waldschrat durch den Wald.
Meine Pfoten schmerzen auch schon.
Als ich schon selbst nicht mehr dran glaube ihn zu finden , steht der König Waldschrat plötzlich vor mir .

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Vor Freude fange ich an zu weinen .
Mitleid hat er gar nicht mit mir .
Er meint : „Das kommt davon wenn man einfach ungeplant das grosse Aventeuer sucht. Ich hoffe du hast daraus gelernt , liebe Donna ! “

Ich kann ihm kaum antworten , denn ich weine und schluchze immer mehr .
Er nimmt daraufhin meine Pfote in die Hand und bringt mich an einen Ort wo ich mich wieder auskenne .

An der Autobahnbrücke verabschiedet er sich von mir und meint , das ich den Rest des Weges jetzt alleine gehen muss . Ich wüsste ja nun wo ich bin.

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Ich bedanke mich ganz doll bei ihm . Schenke ihm zum Dank noch eine Blume

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und mache mich schnellstens auf den Weg nach Hause .

Dort angekommen bin ich so erleichtert müde und kaputt , das ich ersteinmal drei Tage am Stück schlafe .

Eins weiss ich , ich werde niemal mehr im Leben ganz alleine auf Abenteuerjagd gehen .

😂

Bis bald
Eure Donna