Reiter Ralleye

Am Samstag , am frühen morgen trafen sich drei olle Weiber , völlig lustlos und unmotiviert am Stall.

Es soll zur Reiter Ralleye gehen.

Schlimm war das ! Eine war unmotivierter als die andere .

Ziemlich lustlos , holten sie die Ponys aus dem Paddock , putzen und sattelten sie und ritten los .

Ein paar Kilometer durch den Wald , dann waren sie auch schon am Startpunkt angelangt.

Die Reiter starteten in Teams von 2 bis 4 Reitern.

Das Team der Frau Simulantin hatte 3 Reiter und hatte die Startnummer 2. Den Pferden wurde noch eine grosse 2 auf den Hintern gemalt und dann gings auch schon los.

Insgesamt sind sie ca.20 km geritten. Der Ritt musste in einer bestimmten Zeitspanne absolviert werden. Für zu schnelles , wie auch für zu langsames reiten gab es Strafpunkte .

Auf der Strecke waren mehrere Stationen an denen man verschiedene Aufgaben bewältigen musste .

Praktische Aufgaben waren unter anderem:

– mit dem Pferd über eine Plane reiten

– ein Reiter musste einen Ball werfen , der andere Reiter musste ihn mit einem Käscher auffangen

– es mussten Gegenstände die sich auf einem Stehtisch befanden in eine ca 20 meter entfernte Mülltonne gebracht werden , der Deckel geöffnet und die Dinge reingeschmissen werden und dann auch wieder der Mülltonnendeckel verschlossen werden

– es mussten in einem gewissem Streckenabschnitt Buchstaben gesucht werden , die an den Bäumen hingen .Insgesamt 9 Stück( durcheinander ) und aus denen musste ein Wort gebildet werden . ( Meine Simulantin hat keinen einzigen gefunden , dafür wusste sie aber schon beim 4.Buchstaben welches Wort gesucht wird .APPALOOSA

– dann mussten noch Länderflaggen erraten werden ( das waren Flaggen die hat noch kein Mensch gesehen )

– Ausserdem mussten noch theoretische Fragen rund ums Pferd beantwortet werden , wie z.b.: Wieviele Halswirbel hat ein Pferd ?

Wie lang ist der Dünndarm eines Pferdes ? usw.

Ach ja eine Pyramide aus Styroporkugeln musste auch noch nachgebaut werden .

Nach all duesen Aufgaben ging es wieder an den Start / Ziel Punkt , wo die letzte Aufgabe wartete .

Diese fand auf einem Reitplatz statt .An drei Seiten war ein Eimer befestigt aus dem Gegenstände ausgewchselt wurden un in den nächsten Eimer gebracht werden mussten und das möglichst schnell .


Dann hatten sie es geschafft.

Es wurde gegessen , entspannt und anderen Reitern bei der letzten Aufgabe zugesehen.


Nette Hunde waren auch vertreten. Wobei man sich mit Haltern bestimmter Rassen irgendwie immer länger unterhält


Nach einiger Zeit der Entspannung war dann endlich soweit .

Die Siegerehrung .

Das Team von meiner Simulantin hoffte einfach irgendwo im Mittelfeld zu sein , nur nicht gerade der letzte Platz .

Dann kam die Überraschung …da hatten die anfangs völlig lustlosen unmotivierten Weiber , es doch tatsächlich auf den zweiten Platz geschafft.

Unglaublich !

Nein , sie wussten natürlich keine einzige Aufgabe vorher. Die gute Platzierung lag einzig und allein an den supertollen Ponys ! Diebestenponysderwelt!!! ❤  ( Danke im Namen meiner Simulantin zur Verfügung Stellung von Göre , liebe H., denn das Pony was sie eigentlich reitet wurde heute von der Besitzerin geritten!

 

 


Ich bin stolz auf meine Simulantin und die anderen beiden Weiber !

Eine super organisierte Ralleye , die allen mächtig Spass gemacht hat!

Danke auch an die Organisatoren H. und M und an alle fleissigen Helfer .

Mein Herr Simulant hat natürlich auch geholfen. Er arbeitete am Getränke und Fritten stand . Er hat jetzt gelernt wie man die perfekten Fritten zubereitet!  🙂

Ich verbrachte diesen Tag mit unserem Menschenkind , die mit mir andere tolle Sachen machte . Danke dafür Celina ❤

Bis bald

Eure Donna

And the Winner is……IKK Classic

Ich weiss Bescheid…obwohl ich den neuesten Bescheid noch nicht in schriftlicher Form habe.

Ich habe nun auch die zweite Runde verloren.

Die zweite Runde im Kampf um das Hilfsmittel Blindenführhund.

Wie ich schon hier berichtete befinde ich mich seit einigen Monaten im Kampf mit meiner Krankenkasse .

Der erste Antrag wurde abgelehnt, dagegen wurde Widerspruch erhoben , dieser wurde auch abgelehnt , mit der Bitte den Widerspruch zurückzuziehen, meine Anwältin und ich waren aber der Meinung diesen aufrecht zu erhalten , so das mein Antrag beim Widerspruchsausschuss der Ikk Classic lag und dieser am Montag in einer Sitzung entschieden hat .

ABGELEHNT

Neugierig wie ich bin, ref ich am Dienstag bei der Krankenkasse an. Dort wurde mir gesagt , das die Sache zwar entschieden wäre , aber nicht vorläge , das der Bescheid aber heute noch rausging .

Meine Neugierde war leider noch nicht gestllt . ich bin ungeduldig und kann nicht gut warten. Ich möchte Klarheit .

Am nächsten Tag rief eine andere Sachbearbeiterin an , diese meinte , das sie sich mit mir gar nicht unterhalten dürfe , sondern nur mit meiner Rechtsanwältin, denn diese sei Widerspruchsführerin , weil ich sie beauftragt hätte.Ich glaub die kennen mich schon, brauch gar kein Aktenzeichen mehr anzugeben 

So , heute nun , fragte ich ersteinmal in der Kanzlei der Rechtsanwältin nach . Dort ist noch nichts angekommen, also versuchte ich mein Glück bei der Krankenkasse nochmal. Ich sag jetzt nicht wer es gesagt hat …aber ich hatte eine sehr sehr nette Dame am Telefon , die einsehen konnte das der Antrag wieder abgelehnt wurde .

Sie konnte wohl nicht alles einsehen, aber sie sagte mir , das es für sie so aussieht als sähe die Krankenkasse sich nicht als Kostenträger zuständig.

Ihr tat das auch wirklich sehr leid , das glaube ich ihr auch und sie meinte ich könne vor dem Sozialgericht klagen .

Ja , das weiss ich , das hatte ich schon beim letztem Gespräch mit meiner Anwätin so besprochen.

Ich gebe nicht auf liebe IKK .

Da dachte ich , ihr schenkt mit zum 50 Jährigen Jubiläum ein JA ….da hab ich aber falsch gedacht!

Ja , so lange , nämlich von Geburt an bin ich dort krankenversichert. Zuerst , als Familienversicherter , ab meinem 16. Lebensjahr selbst versichert.

Ich hatte nie Probleme mit euch , liebe Ikk Classic.

Ich brauchte oder besser gesagt ich beantragte bis jetzt auch nichts besonderes .

Solange ist man gut bei euch versichert!

DANKE dafür!

Ich wechsel jetzt aber nicht die Krankenkasse , damits ein anderer bezahlt !

Denn , ich glaube nicht , das ein anderer Kostenträger als die Krankenkasse dafür zuständig ist.

In diesem Sinne …auf in Runde 3……vor das Sozialgericht!

Bis dahin

die Blinde Simulantin,

die in ihrem Wohnumfeld im Bereich von 500 Metern alles hat um sich mit den notwendigen Dingen des alltäglichen Lebens versorgen kann und das auch tut!

Die aber auch im ausgeweitetem Bereich ,und in anderen Städten mobil sein möchte , auch wenn man das nicht braucht!

Ich bin Mutter , ich bin Oma ….ich möchte auch meine Kinder und Enkelkinder (eine davon lebt nun in Süddeutschland) unproblematisch besuchen können und dafür möchte ich auch mobil sein, abgesehen davon , darf man auch als Blinder Hobbys haben und am sozialem Leben teilnehmen, das sich nicht nur im 500 Metern Umkreis abspielt! Das ist mit einem Blindenführhund wesentlich leichter als nur mit einem Stock! Darum ist der Hund ja auch als Hilfsmittel gelistet!

 

 

 

 

 

 

Mein Weg-Dein Weg -UNSER Weg

Da reitet meine Frau Simulantin bei schönstem Frühlingswetter entspannt aus . Ich musste leider wegen Gehbehinderung zu Hause warten.

Zum Glück kennt das Pony den WEg , so wie alles zugewuchert ist, dabei noch diese Lichtspiele , von Sonne , Schatten und Blendung …da ist sie fast vollblind.

Es begegnen ihr die ein und die anderen Hundespaziergänger und Jogger .

Wie es sich für einen anständigen Reiter gehört , grüsst sie alles schön freundlich und geht im Schritt dran vorbei. Ja das macht man so , das wurde ihr schon von klein auf beigebracht . Denn es ist unmöglich unfreundlichen Reitern zu begegnen , die wohlmöglich noch vorbei traben oder gar galoppieren. Sowas gehört sich nicht!

Der überwiegende Teil grüsst auch nett und freundlich zurück .

Hin und wieder begegnet man aber auch mal seltsamen Menschen. Man grüsst sie freundlich , diese gucken total irritiert …und fangen gleich an einen nieder zu machen.

Passiert ist es genau auf diesem WEg:

Ein stimknormaler Feldweg . Rechts das Feld , links Bäume , Sträucher und ein Bach .

Frau Simulantin ging im Schritt diesen Weg mit dem Pony entlang.

Eine Frau mit einem Cocker Spaniel begegnete ihr.

“  Guten Tag “ sagte Frau Simulantin als sie gerade an der Dame die ihren aufgeregten Cocker an die Leine nahm vorbei ging

Ein total entsetzter Blick, kurzes Schweigen, dann gings los !

“ Sie dürfen hier nicht entlang reiten! „

“ Ja sicher darf ich das!“

„Nein! Das ist kein Reitweg!“

“ Da gebe ich ihnen REcht, es ist kein angelegter Reitweg, es ist ein Feldweg und den darf man auch mit Pferden benutzen!“

Nein das dürfen sie nicht! Hier ist es viel zu eng! „

“ Hier ist doch Platz für uns alle! “

Nein, stellen sie sich vor ich hätte noch ein paar Kinder dabei . Dann kommt man hier doch gar nicht aneinander vorbei ! ! 

“ Je nachdem wieviele Kinder , dann wäre es nebeneinander schwierig , aber trotzdem sehe ich darin kein Problem!“

Jetzt hören sie doch auf , sie dürfen hier nicht entlang und basta. Ich werde mich informieren ! Und wieso haben sie keine Nummer am Pferd? „

Frau Simulantin lachend ; “ Weil ich immer verbotene Sachen mache . Ich wünsche ihnen noch einen entspannten Tag . Bis zum nächsten mal !

Laut brabbelnd ging die Dame mit ihrem Cocker der genauso drauf war wie sie weiter.

 

Ist das nicht traurig ? Noch nichtmal Feldwege möchten sich manche Menschen teilen. Mein …Dein….alles unnötig , diese Welt gehört uns allen. Kann man nicht einfach etwas freundlicher und friedlicher sein, wie der überwiegende Teil der Menschheit auch?

Frau Simulantin ritt gut gelaunt weiter ihres Weges , an einem Shetlandpony mit Fohlen vorbei

Kurze Zeit später , mitten auf einem ‚RICHTIGEM‘ angelegtem Reitweg , begegnet sie einer Spaziergängerin mit HUnd . Da muss sie an ein Erlebnis zurück denken .

Sie hat sich mal im Wald verlaufen und ist auf einem Reitweg gelandet und ging den mit uns Hunden entlang . Dann kam ein Reiter ….der machte sie genauso an wie diese Dame heute …nur umgekehrt:

Das ist ein Reitweg! Hier haben sie als Fussgänger mit ihren Hunden nichts verloren! „

Ich find das alles ziemlich kleinkariert!

Ich lass mich mit meinem Cabrio fahren , auf allen Wegen , nur nicht auf der Autobahn

Ich gehe zum Foto Shooting ins Schnittlauch

Und auf andere Blumenwiesen , die alle nicht mir gehören

und erfreu mich an der Schönheit der Natur!

 

Bis bald

Eure Donna

P.S. Ich bin nicht Lassie , ich bin der Werwolf

Dieses Ding hat sie mir gekauft , wenn wir mit der Buslinie fahren in der öfters komische Menschen drin sind , die mich ärgern oder anfassen wollen…damit ich mich nicht wehren kann. Ich finds voll gemein. Das Ding lässt sich aber angenehm tragen , ist ganz leicht und ich kann atmen, hecheln und bellen! Eine Massanfertigung für mein kleines Spitzmaul!

 

 

Das T(h)or zur Unabhängigkeit

Gestern war wieder so ein Tag . Ein Tag beim Augenarzt , der hin und wieder sein muss .

Ein Tag an dem Herr und Frau Simulant wieder einmal sehr stark bewusst wird , das die Simulantentage gezählt sind , das die Zeit nicht mehr weit weg ist wo es mit ’simulieren‘ vorbei ist ….wo sie nur noch ‚blind‘ sind .

Auf deutsch : Die Zeit des ‚Sehrestes‘ ist gezählt !

Herr Simulant wird von dem grauen Vogel ( Grauer Star oder auch Katarakt ) immer mehr belästigt .

Eigentlich ist dieser graue Vogel kein großes Ding . Diese OP’s laufen im Normalfall wie am Fliessband und die Leute haben wieder klare Sicht .

Aber meine Simulanten müssen sich ja immer solch aussergewöhnliche Sachen aussuchen , wo es nicht so einfach geht . Das Ding ist , das der Herr Simulant auch die Augenerkrankung Retinitis Pigmentosa hat und die auch schon ziemlich weit fortgeschritten ist . Nun weiss man nicht ganz genau ob die Graue Star OP noch etwas bringt und seine Sicht ein wenig verbessert , weil diese Erkrankung auch schon sehr fortgeschritten ist .

Nun haben sie sich nach Beratung mit mehreren Ärzten zum OP Versuch enschlossen.

Herr Simulant hat ja nichts zu verlieren . Lässt er es nicht machen , erblindet er voll am Grauen Star , wenn er nicht vorher schon durch RP ( Retinitis Pigmentosa) vollblind geworden ist.

Nun zu ihr :

Das mit den Grauen Vögeln ( Grauer Star, Katarakt) hat sie schon lange hinter sich . Bei ihr war es das gleiche . Die Ärzte waren sich auch nicht sicher ob es noch etwas bringt oder nicht. Das ist nun ziemlich genau 10 Jahre her . Frau Simulantin ist froh das sie sich damals zur OP entschlossen hat , denn das hat ihr einige Jahre relativ klare Sicht in ihrem Mini Tunnel ( kleines Gesichtsfeld ) gegeben.

Sie hat zwar durch diese OP auch Nachteile , wie z.b. eine Nach OP und diverse andere Dinge gratis dazu bekommen , auch hat sie nun lose Schlackerlinsen die sich hin und wieder verschieben und das Bild komplett verzerren , trotzdem bereut sie diesen Eingriff nicht , denn sonst wäre sie schon längst vollblind .

Aber , als ob das nicht alles nicht schon genug wäre , denn ‚blinder‘ wird sie früher oder später sowieso , will nun ihr blöder Augendruck nicht runter gehen. Seit einigen Monaten wird er nun schon mit Tropfen behandelt und ist trotzdem ist der Druck  nicht weit genug unten. Das hat zur Folge , das auch der Sehnerv immer mehr angegriffen wird und die Sicht in ihrem momentanen kleinen Mini Tunnel wird dadurch auch nicht besser.

An solchen Tagen , wird meinen Simulanten immer sehr stark bewusst das sie etwas brauchen, nämlich das

T(h)or  zur Unabhängikeit

Das T(h)or ist gefunden . So siehts aus:

Der Donnergott ist so gut wie fertig ausgebildet und wartet in der Blindenführhundschule darauf das die Frau Simulantin das O.K. von ihrer Krankenkasse bekommt , damit es mit der Einarbeitung losgehen kann.

Man muss in Deutschland gewisse Bestimmungen erfüllen um das Recht auf das ‚Hilfsmittel‘ Blindenführhund zu haben.

Diese sind schon seid langer Zeit gegeben.

Aber Frau Simulantin ist da kein Einzelfall , das möchten die Krankenkassen oft nicht wahr haben. Sie versuchen mit allen Mitteln das die blinden aufgeben und sich anderer Hilfsmittel bedienen. Die wollen ihr anstatt den Führhund eine Fledermaus andrehen. Spass! Sie empfehlen einen Ultraschallstock .

Zitate aus dem Bescheiden

 


 

Das ganze bedeutet für mich mit anderen Worten:

Pech der Simulantin , das sie aufgrund ihrer Behinderung in einen Ort wohnt in dem sie im Umkreis von 500 Meter die Möglichkeit hat ihren täglichen Lebensbedarf zu decken.

Pech für die Simulantin wenn ihr das nicht reicht ! Soll sie doch zufrieden sein , sie kann sich im Radius von 500 Metern sicher und ohne fremde Hilfe bewegen. Das reicht doch wohl.

Natürlich haben wir mit einem geeigneten Rechtsanwalt der sich in dieser Sache auskennt Widerspruch eingelegt .

Der erste Widerspruch wurde abgelehnt und nun iegt die Sache beim Widerspruchsauschuss der Krankenkasse und nächste Woche wird eine Entscheidung getroffen.

Sollte es wiederholt abgelehnt werden , dann wird das ganze wohl noch ein paar Jahre dauern, weil es dann vor Gericht landen wird.

Sehr traurig daran wäre , das das

T(h)or zur Unabhängigkeit ‚nicht jahrelang warten kann ob es bei uns einziehen darf oder nicht!

 

Bitte drückt uns die Daumen, das sich doch noch anders entschieden wird .

Bis bald

Eure Donna