Reisen mit der Bahn / Pech für Blinde 

Man kann mit der Bahn wunderbar verreisen…wenn alles klappt .

Vorab kann man die Reise über die Mobilitätszentrale der Deutschen Bahn buchen und planen .Man kann sich Verbindungen raussuchen lassen , Plätze reservieren lassen , das gehts alles sehr gut und man bekommt die Tickets wahlweise per Post oder Mail zugesendet.

Meine Simulanten haben das schon einige male so gemacht und das hat immer gut geklappt .

Auch Hilfe an den Orten wo man umsteigen muss ist über die Mobilitäts Zentrale buchbar .

Wäre ja nicht auszudenken was passiert wenn wir in den falschen Zug steigen. 😂 

Auch diesmal hat die Frau Simulantin das wieder gebucht .

Auch diesmal kamen die Tickets problemlos per Mail.

Nur die Sitzplatz Reservierung war nicht möglich per Mail zu senden.

( Obwohl das sonst immer ging ) Wir mussten für diese an einen Bahnhof zum Fahrkartenautomaten und dort ausdrucken lassen .

Da haben “ Blinde “ dann eben Pech wenn sie mit dem Automaten nicht zurecht kommen und die Option zum ausdrucken der Reservierung nicht finden oder nicht erkennen können.

Noch mehr Pech haben sie , wenn sie an einem Bahnhof wohnen wo es kein Hilfspersonal gibt , das behilflich sein könnte .

Ich find das gar nicht behindertenfreundlich ! 

Ich finde das ein Witz ! 

Zum Glück haben meine Simulanten Glück und haben mich ..ich bedien jeden Automaten mit meinen Pfoten…

Nein Spass… uns hat ein Simulantekind geholfen bei der Bedienung dieses doofen Fahrkarten Automates .

Aber was machen Vollblinde Menschen ohne Hilfs Personen ?

Zu Hause bleiben ?

Liebe Grüsse Eure Donna , der mehr nach Meerblick , als nach Durchblick ist

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22 Kommentare zu „Reisen mit der Bahn / Pech für Blinde 

  1. Ich bin 12 Jahre mit dem Zug zur Arbeit gefahren und habe es jetzt dran gegeben. Für den Preis kann ich fast mit dem Auto fahren. Da bin ich zeitlich ungebunden, muss die schweren Taschen nicht schleppen und habe immer einen Sitzplatz mit viel Ruhe, Musik oder Hörbüchern. Ja, es gibt Staus und es ist anstrengend mit dem Auto zu fahren, aber ich habe auch keine Lust mehr auf den Service der DB. ;0) Der ist auch für Sehende manchmal ein echter Graus…..

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  2. ja genauso wie es deine krankenkasse sieht
    hast du als blindes wesen
    zuhause im sessel zu sitzen in nem dunklen zimmer
    dir vielleicht ein hörbuch reinzuziehen
    und fertig
    du hast drauf zu warten
    das der futterdienst dir dein essen
    in der aluschale aufn tisch stellt
    und die pflegekraft dich zweimal am tag zum klo bringt
    klar spricht die nich deine sprache
    aber was willste denn verlangen von ner 4 euro-kraft aus
    rumänien
    zumindest tut sie ihr bestes
    wo würden wir denn hinkommen wenn alle blinden durch die weltgeschichte gurken
    und was aus ihrem leben machen
    und womöglich auchnoch was erleben
    gruß ronny

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  3. Euren Blog zu lesen, entschuldigt die Wortwahl, haben mir für manche Dinge die Augen geöffnet.
    Da fällt mir auf einmal auf das in jeder Stadt die Fußgängerampeln anders piepsen, ich rege mich weniger über die Hubbelpisten am Bahnhof oder Nahverkehrshaltestellen auf in denen mein Koffer immer so unrund läuft, ich überlege 3 mal ob ich meinen Koffer wirklich in der Bahn auf der Fläche für Rollstühle abstelle und ja meine Verwunderung hat nachgelassen über Menschen die eine Brosche oder eine Armbinde mit den bekannten 3 Punkten tragen, aber, wieder muss ich mich entschuldigen, augenscheinlich sehen können.
    Es ist wie mit Vielem, wenn man sich, wie auch immer mal mit einem Thema beschäftigt, oh NEIN schon wieder, sieht man die Dinge anders.

    Was ich aber grundsätzlich nicht in diesem Fall verstehe, ich buche ja meine Fahrte mit der Bahn auch immer über das Portal und immer mit Sitz, das geht problemlos, der Platz steht einfach mit auf der Karte, aber evtl ist das die Kombination…. .

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  4. Kenn ich in Variationen auch zur Genüge, mein Mann ist auf den Rollstuhl angewiesen. Immer wieder spannend, ob Aufzüge an Bahnhöfen funktionieren o.ä. In Düsseldorf, als da der Aufzug mal defekt war, haben die vom Bahn Service ihn mit seinem E-Scooter mittels einer Vorrichtung ähnlich einer Schubkarre die Treppen hinunter befördert. Vieles funktioniert, aber vieles leider auch überhaupt nicht. Aber mit dem Mobilitätsservice der DB hatten wir bisher noch nie Probleme, nicht mal bei Umsteigeverbindungen, wenn Züge Verspätung hatten, und wir deswegen den gebuchten Anschluss nicht bekommen haben.

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