Erdbeben auf Texel

Ich lieg total alleingelassen auf meinem Hundebett , auf einmal vibriert das ganze Haus .

Die Simulanten hatten sich zuvor mit den Worten ‚Donna du wartest hier ! Wir gehen schnell etwas einkaufen!‘ verabschiedet .

Die denken wohl auch ich wär blöd , ich hab mir sofort gedacht das die mich veräppeln , denn die hatten gar keine Einkaufstaschen mitgenommen.

Wieso nehmen die mich nicht mit ? Die Tierquäler !

Wie schon gesagt ..das ganze Haus vibrierte , gleichzeitig hörte ich ein grollendes Geräusch …Mensch was hatte ich Schiss.
Das war ja total unheimlich !

Ich war froh , als nach ca einer halben Stunde der Herr Simulant wieder kam .
Jetzt war ich wenigstens nicht mehr alleine .
Aber wo hatte er die Simulantin gelassen ?
Ich war ganz aus dem Häuschen weil sie fehlte .

Das Menschenkind ist auch nicht da ? Das Kind ist seit zwei Tagen auch hier , sie ist uns nachgereist .. hält es ohne Mama nur schwer aus !
Sie ist ja auch noch klein….erst 21 Jahre alt !
Spass ! Sie hat Urlaub und wollte auch noch ein paar Tage das Meer sehen  , so kam sie uns nach .

Nachdem ich den Herrn Simulant begrüsst hatte machte ich mich auf die Suche nach IHR .

Nirgends zu finden .

Dann klärte der Herr Simulant mich auf .

Das vibrieren und das grollende Geräusch war gar kein Erdbeben !

Es waren 6 Kaltblutpferde die am Strand entlang gallopierten .

Dreimal dürft ihr raten wer dabei war !

Richtig ! Die Frau Simulantin und das Menschenkind !

Ich bin schnell zum Strand und hab Bilder gemacht .

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Deine Spuren im Sand…
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1000 Kilo Pferd …sieht man auch nicht alle Tage .
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Sehr imposant finde ich !
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DAS war ein Erlebnis der besonderen Art , meinte die Frau Simulantin.
Nach dem Ritt hatte Frau Simulantin zwar etwas O Beine und leicht verdrehte Knie .
Aber das , wie auch der heutige Muskelkater und Schmerzen am Hintern , nimmt man wohl für solch ein Erlebnis gerne in Kauf . 🙂

Was Frau Simulantin besonders beeindruckt hat , war , wie lieb die Pferde waren .

Eine Mitreiterin ist während eines Galopp gestürzt , die anderen merkten es zunächst nicht , weil es die hinterste Reiterin war .

Die Reiterin lag mitten in der Brandung und bewegte sich nicht .
Das Pferd blieb wie angewurzelt neben der Reiterin stehen , wieherte , obwohl die anderen noch galoppierten.

Es sah zum Glück dramatischer aus als es war…
der Reiterin ist zum Glück nicht schlimmes passiert .
Sie konnte auch wieder aufsteigen und weiter mit reiten.

Frau Simulantin meint , das würde sie jederzeit wieder machen.
Das war etwas besonderes , was man nicht alle Tage erlebt.

Bis bald
Eure Donna

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16 Kommentare

  1. Das glaub ich dir gerne, Donna, dass das ein besonderes Erlebnis für Frau Simulantin und das Menschenkind war. Aber dass sie dich dieser furchtbaren Gefahr so ganz alleine ausgesetzt haben, nee, das ist echt gemein. Du wusstest ja erst mal gar nicht was los war. Ich hoffe, als Belohnung gab es dann wenigstens einen großen Keks.

    Wuff-Wuff dein Chris

    Gefällt 1 Person

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