Der erste Flug

Ich erzähl euch heute mal was von meinem ersten Flug ….nicht auf die Fr….. sondern im Flugzeug nach Norwegen.

Ich persönlich wusste ja gar nicht was mich erwartet .

Als wir am Flughafen waren dachte ich , es sein ein Bahnhof und das Zugpersonal würde streiken , weil ich gar keine Züge gesehen habe .

Zuerst einmal gingen wir zum ‚Check in ‚ Schalter und checkten ein. Ja einchecken heisst das….hab ich gelernt.

Eine Frau schaute sich Papierschnipsel an die meine Blindfische in der Hand hatten und nahm uns das Gepäck ab.

Ich wunderte mich das meine Blindfische so freiwillig ihre Taschen aus der Hand gaben …..aber manchmal kann man sich eben nur wundern , es hat wohl seine Richtigkeit dachte ich.

Dann kam ein total netter junger Mann in einer leuchtend gelben Weste .

Ich dachte : Jetzt ist es soweit! Jetzt werden meine bekloppten Menschen abgeholt und in die Zwangsjacke gesteckt ! Sch….hoffentlich darf ich mit ins Irrenhaus ….waren meine ersten Gedanken!

Der Mann war sehr freundlich und nett . Es stellte sich heraus das er der Begleiter ist , der uns durch die Sicherheitskontrolle begleitet und zum richtigen Gate bringt .

Meine Menschen sind ja zu blöd dazu selber den Weg zu finden , da ich noch nie geflogen bin , konnte ich ihnen da auch nicht weiterhelfen.

An der ‚Security ‚ war ne Riesenschlange , wir brauchten uns aber gar nicht anzustellen , das war richtig cool.

Der Mann mit der gelben Weste brachte uns einfach an der Schlange vorbei und wir wurden sofort nach Waffen durchsucht.

Die einzigsten Waffen die wir dabei hatten , waren die weissen Kampfblindenstöcke meiner Menschen und ich hatte meine Zähne als einzigste Waffe dabei.

Alles klar , wir waren durch!

Cool, das ging so flott ….und die ganzen Leute standen immer noch in der Schlange .

Ich bin überzeugt davon , das das nur so schnell ging weil ich dabei war .

🙂

Wir waren früh dran und hatten noch Zeit .

Der Mann in der gelben Weste fragte ob wir noch irgendwo was trinken gehen wollten.

Keine schlechte Idee , dachten meine Menschen und liessen sich in ein Cafe bringen.

Auch dort war die Bedienung überauss freundlich !

Nach ca . 20 Minuten kam der Mann in der gelben Weste uns wieder abholen und brachte uns woanders hin.

Auch dort warteten ganz viele Menschen. Ich konnte mir gar nicht vorstellen auf was die alle warteten.

Durch das grosse Fenster konnte ich die grossen Metallvögel sehen , die sonst nur am Himmel rumfliegen.

Aha , hier ist also ihr Nest , dachte ich mir.

Die Familie der Metallvögel auch Flugzeuge genannt , muss eine sehr grosse sein , denn ich sah unheimlich viele davon.

Zeit zum nachdenken hatte ich nicht , denn der Gelbwestenmann , sprach mit einer Frau am Schalter und schon gings weiter , durch die Tür raus ….direkt auf solch einen grossen Metallvogel zu, während die anderen Menschen immer noch warteten.

Langsam hatte ich das Gefühl , wir sind die ‚Stars‘ , wir sind VIP Guest’s. Ob die uns mit irgendjemand verwechseln . Denn schon wieder waren wir die ersten die in den Metallvogel steigen durften.

Eine extrem steile Treppe mit sehr kurzen Stufen ging es dort hoch .

Die Frau Blindfisch zwinkerte mir noch zu und sagte :‘ Donna , du hast das zwar noch nie gemacht , denn ins Fugzeug einsteigen kann man ja nicht üben , aber du wirst mich ja wohl nicht in Stich lassen! ‚

Ich guckte sie nur treu an und sagte :‘ Nein, auf mich ist Verlasss , ich mach doch ALLES was du sagst!‘

Und schon gingen wir diese steile Treppe hoch.

Im Metallvogel gab es sehr nette Türsteherinnen , Stewardessen nennt man die , hab ich gelernt . Sie begrüssten uns ganz nett und brachten uns zu unserem Platz.

Als wir gut sassen , stiegen dann nach und nach die anderen Leute ein und der Vogel füllte sich.

Dann gings los!

Wir rollten über das Fligzeuggelände , zur Startbahn , dann wurde es schneller und schneller und schneller und dann verloren wir den Boden unter den Rädern.

Mir war das ziemlich wurscht. Viel anders als Bus fahren ist das auch nicht! Nur weniger wackelig , also eigentlich angenehmer.

Ich lag die ganze Zeit ruhig zu den Füssen meiner Menschen, die sehr überrascht waren wie relaxt ich war.

Der erste Flug ging nach Kopenhagen . Dort mussten wir aussteigen . Diesmal aber als letztes.

Ich sah noch wie die anderen Leute alle mit einem Bus vom Flieger abgeholt wurden , der dann weg fuhr .

Ich rief noch: ‚ He, wartet ! Wir wollen auch noch mit! ‚ aber der Bus fuhr schon los.

Gleichzeitig erreichte aber ein grosses Auto das Flugzeug , das extra gekommen war um uns abzuholen.

Wie cool war das denn?

Nur meine Menschen und ich , in diesem Auto ….während die anderen sich im Bus drängeln mussten.

Das Auto wurde von einem weiteren Gelwestenmann gefahren , der uns in das Flughafengebäude fuhr und uns  an eine sehr nette Gelbwerstenfrau übergab.

Diese Gelbwestenfrau hatte so ein elektrisches Wägelchen , ähnlich wie ein Golfcar .

Wir nahmen darin Platz und wurden quer durch das Flughafengebäude zu einem anderen Gate gefahren.

 

 

Dort mussten wir ca. eine halbe Stunde warten und dann gings wieder los . Das erzähl ich euch jetzt nicht in allen Einzelheiten , denn es war ‚ The same procudere ‚ !‘

Dieser Flug ging dann nach Trondheim .

Von dort aus mussten wir zu einem bestimmten Hafen um dort mit einem Express Boot weiter zu fahren.

Es gab dort zwar eine Busverbindung , aber meine Menschen entschieden sich fürs Taxi , weil sie sich bei ihrer letzten Norwegenreise dort extrem verlaufen hatten.

Blöd war nur , das die Taxifahrerin kein Wort Englisch sprach und uns überhaupt nicht verstanden hat zu welchem Boot wir mussten . Es gibt in Norwegen unheimlich vielle Fähren und Bootverbindungen.

Frau Blindfisch googelte während der Taxifahrt um den richtigen Namen auf ‚ Norwegisch‘ zu finden , aber wie es immer so ist ….wenn man Frau Google braucht …..hat sie keine Zeit!

Dann kam dem Herrn Blindfisch der Telefonjoker in den Kopf .

Er rief eine norwegischen Freund an , der auch gut deutsch spricht , erklärte ihm die Situation und stellte den Lautsprecher an , damit die Taxifahrerin den Freund hören konnte .

Schnell war alles klar wie Klärchen und die Taxifahrerin brachte uns zum richtigem Boot.

Auch da hatten wir schon wieder Glück . Wir brauchten gar nicht lange warten und das Boot fuhr schon los.

Langsam hatte ich aber auch die Schnauze voll vom Reisen . Es war ja schon nachmittag und wir waren seit dem frühem morgen unterwegs!

Eine Stunde dauerte die Fahrt mit diesem Schnellboot , was ich persönlich komischer fand als das fliegen , obwohl ich viel viel mehr Platz hatte.

Dann waren wir endlich da!

Fortsetzung folgt!

Liebe Grüsse

Eure Donna

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22 Kommentare zu „Der erste Flug

  1. Wow Donna, da hast du ja ein richtiges Abenteuer erlebt. Und dass Fliegen so angenehm ist, das hätte ich jetzt nicht gedacht. Aber Frauchen sagt, ich darf trotzdem nicht fliegen, ich dürfte nicht mit in die Kabine und das wolle sie mir nicht antun.

    Wuff-Wuff dein Chris

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  2. Donna, das hast Du toll gemacht. Haben wir auch nicht anders von Dir erwartet. Da wir nur in einem Privatjet, den wir nicht haben, zusammen fliegen dürften, lassen wir das mal. Da hat der Chris schon recht…

    LG Andrea und Linda

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  3. Liebe Donna, wow, was für ein Abenteuer mit VIP Behandlung du haben durftest! Uns geht es wie Andrea und Linda. Wir bräuchten auch unseren eigenen Privatjet um fliegen zu dürfen, also wird uns so ein tolles Abenteuer wohl immer vorenthalten bleiben. Wobei wir den Flug wahrscheinlich eh doof gefunden hätten. Aber so das ganze drum herum, mit unseren Menschen irgendwo hin, wo wir sonst nicht hinkommen, das hätte uns schon gefallen.
    Wir sind gespannt, was du noch erlebt hast.

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  4. Hallo donna,
    und keine Ohrenschmerzen, vom fliegen? da hast du wirklich Glück gehabt.
    Ich bin ja ehrlich ich mag fliegen gar nicht. Aber das kann auch daran liegen, daß ich nie so eine nette Begleitung , wie Dich hatte..
    Vip Behandlung, sagts Du, Na so einer netten Colliedame steht das ja wohl auch zu;_)
    LG KuR

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  5. Wuff Donna!
    Eine unglaubliche Reisebeschreibung und ohne dich hätte die Blindfische niemals ihr Ziel erreicht. Nur gut, dass du so relaxt bist und immer auf alle aufpaßt und wie du siehst, hast du auch einige Vorzüge durch die Zweibeiner erhalten. Andere vierbeinige Begleiter kommen in Boxen und in den Bauch von diesen Vögeln, da hattest du den Platz in der ersten Reihe oder zu Füßen und warst DeLux untergebracht.
    Jetzt bist du im fernen Norwegen angekommen, bellst kein Wort norwegisch, da sind wir echt gespannt, wie es bei euch weitergeht!

    Pfote heb! Bazi und Frauchen

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  6. Aber Donna – manchmal musst du mit deinen beiden Blindfischen etwas nachsichtiger sein! 🙂
    Warum habt ihr eigentlich nur einen Hund? Braucht dein Mann keinen?
    Ich finde Donnas Geschichten richtig herzerfrischend und aufmunternd zum Abend – eigentlich sollte ich ja eher was beruhigendes lesen!
    Gruß von Clara

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    1. Hallo Clara Himmelhoch
      Wir hatten ja einen zweiten Hund , unsere liebe Bordeauxdogge Diva , sie ist im März leider plötzlich verstorben. Hier findest du sie https://elfediva.wordpress.com/

      Bis jetzt konnten sich meine Menschen nicht für einen weiteren Hund entscheiden und ich muss für zwei arbeiten ! Spass! Unsere Diva war ein faulenzer und ne faule Socke , trotzdem vermissen wir sie immer noch extrem.Danke für das Kompliment! Schön das dir meine Geschichten gefallen! Liebe Grüsse Donna

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  7. Liebe Donna, Du wirst immer besser! Das war ja richtig spannend, und ich freu mich wie Bolle auf die Fortsetzung. Danke dafür. Ich glaub, ich brauche keine eBooks mehr, ich les nur noch Donna. LG Elke

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  8. Schoen, liebe Donna, dass Du im Fklieger zusammen mit Deinen Menschen in der Kabine reisen durftest und dass Dir die Fluege so gut gefallen haben. Unheimlich interessant, was Du da erzaehlst.
    Hab’s fein,
    Pit

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  9. Mann da bin ich ja froh, das wir Dich wieder gefunden haben – auf geht’s ins Abenteuer.
    Ich hab das ja auch schon gemacht – ich war in meiner Kiste in einem Abteil, das ich mir nur noch mit einem anderen Hund teilen musste.
    Ich fand das klasse, da musste ich nicht die ganzen fremden Geraeusche und den Geruch der Nervositaet manch reisender Menschen ertragen. Ich wuerds immer wieder so machen 🙂
    Sind gespannt, wie’s weitergeht.
    Schlapprige Gruesse vom anderen Ende der Welt senden
    Dago von den Pankower Wiesen und seine Schwester Shiloh

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